Wir stellen ein

selyamed sucht und stellt ein – aktuelle Stellenangebote

Zur Verstärkung und Erweiterung des selyamed Teams haben wir aktuell Stellenangebote in unserem Unternehmen.

Wir stellen ein:

✓ Gesundheits- und Krankenpfleger und Krankenpflegerin
✓ Wundschwester
✓ Wundexpertin
✓ Wundpflegerin
✓ Examinierte Krankenschwester und Krankenpfleger
✓ Examinierte  Altenpfleger und Altenpflegerin

Näheres finden sie unter Stellenangebote

 

2. Potsdamer Wundsymposium

2. Potsdamer Wundsymposium
Am 14.11.2015 fand das 2. Potsdamer Wundsymposium statt.

2. Potsdamer Wundsymposium
Wundschwestern Berlin war dabei und wir freuen uns auch unseren kleinen Beitrag geleistet zu haben.

2. Potsdamer Wundsymposium
Wundschwestern Berlin bedankt sich für das entgegen gebrachte Vetrauen.

Ein ganz lieber Dank an dieser Stelle geht an Frau Karina Knake.

selyamed Berlin sponsort Fussball AG

Die Theodor-Heuss-Grundschule Fußball AG für Mädchen und Jungs

Besuch am 23.04.2015 der Sponsoren selyamed während des Trainings. Der Trainerin Tanja wünschen wir viel Kraft für ihre Schützlinge. Dem SOS-Kinderdorf Stützpunkt-Team danken wir für das Managing der unendlichen Bürokratie und wünschen allen gemeinsam siegreiche Tourneen.

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H+ Bildungen in der Schweiz

Vielen Dank für das Vertrauen  und „Grüzi“ an die Schweizer Wundexperten/innen.

Wundschwestern Berlin wurde vom Schweizer H+-Team für Bildung für einen Vortrag über das Thema „Kultur und Pflege“ eingeladen.  Wir hoffen, dass wir den Schweizer Kollegen neues und interessantes Wissen schenken konnten. Zahlreiche Dozenten und Dozentinnen bereicherten uns ebenso mit neuen Themen über ihre eigenen Erfahrungen.

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SOS Kinderdorf und selyamed Berlin auf Pflanzenmission

SoS Kinderdorf  Stützpunkt der Theodor Heuss GS in Berlin Mitte

Das SOS-Kinderdorf und Wundschwestern Berlin haben sich bereit erklärt, die Mensa der T-H Grundschule, bei Bepflanzung zur Schalldämmung, tatkräftig und finanziell zu unterstützen. Unter Anleitung durften wir die Pflanzen ein erden und schmücken. Die freiwillig helfenden Kinder und Erwachsene erledigten die Aufgabe mit einem hohen Elan sowie Spaßfaktor.

Die Pflanzenmission hat uns  riesigen Spaß gemacht! Wir bedanken uns, dass wir dabei sein durften…

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Persönlicher Krankenbericht

Mein Weg durch die Hölle (Unser persönlicher Krankenbericht)

persoenlicher-krankenbericht-1Eigentlich sollte 2008 ein  glückliches Jahr werden. Drei Monate Nordamerika mit dem Wohnmobil waren unbeschreiblich schön!

Doch das Schicksal sollte uns heraus fordern. Es war nur eine  „kleine Wunde am Unterschenkel“.

Der Arzt meinte: „Die ist in ein paar Wochen abgeheilt“. Also folgen wir zur „Erholung“ nach Fuerteventura. Die Wunde weitete sich aus zu einem Geschwür. Mit Verdacht auf Durchblutungsstörung wurde meine Frau ins Krankenhaus eingeliefert. Das Geschwür wurde chirurgisch entfernt – altes Gewebe muss weg! – und die erste Hauttransplantation wurde durchgeführt. Hoffnung!! Doch das eigene Gewebe erkannte nicht die eigene Haut und das Geschwür weitete sich in den Knöchel aus. Entsetzen, und zu allem Überfluss entstand auch am linken Unterschenkel noch ein Geschwür!

Die Verlegung in ein anderes Krankenhaus gab uns trügerische Hoffnung. Der zweite chirurgische Eingriff mit Hauttransplantation hatte auch keinen Erfolg. Also wurde ein dritter Versuch unternommen und nun konnte ich „ doch wenigstens die Achillessehne meiner Frau sehen“. Grauenvolles Entsetzen. Die Nerven lagen blank. Liebevolle Schwestern nannten mich nur noch „Bruder Johannes“, wenn ich acht Stunden am Tag bei meiner lieben Frau war und ihr den Schieber brachte oder sie im Garten mit einem Rollstuhl spazieren fuhr. Was für eine grauenvolle Perspektive, doch man wird demütig und sagt sich immer wieder: „ Es gibt so viele Menschen, denen es noch viel schlechter geht.“ Uns beschäftigte am meisten die Frage „Was war das für eine unheimliche Krankheit und woher kam sie!?“ In einem weiteren Krankenhaus gingen wir der Frage einer Tropenkrankheit nach und in dem inzwischen 4. Berliner Krankenhaus untersuchte man meine Frau auf eine rheumatische Erkrankung. Beide Untersuchungen ergaben keine Anhaltspunkte. Ein weiterer Spezialist bestätigte die allgemeine „Floskel“: Livedo-Vescultis, bzw. Pyoderma Grangaenose.

persoenlicher-krankenbericht-3Durchblutungsstörungen wurden im Bayrischen Behandlungszentrum ausgeschlossen.

Aus dem 5.  Krankenhaus wurden wir mit der „frohen Botschaft“ entlassen: „Trinken Sie ruhig zur Durchblutung jeden Abend ein Glas Rotwein, es ist nur eine Frage der Zeit, ob wir in 2 Monaten oder 2 Jahren die Beine amputieren müssen.“

Gott sei Dank, irren ist menschlich!

Damit wurden unsere Hoffnungen auf die Dermatologen in der 6. Klinik gerichtet. Doch auch hier keine Erfolgschancen! Bei einer erneuten Untersuchung auf Durchblutungsstörungen Angiographie wäre meine Frau fast innerlich verblutet, da sie mit Arixtra 7,5mg 1 x tgl. viel zu hoch gespritzt wurde. Dies wurde uns von dem Gerinnungsspezialisten im 7. Klinikum mitgeteilt. Durch diese Überdosierung hätte ich fast meine eigene Frau zu Tode gespritzt. Viermal spritzte das Blut meiner Frau wie aus  einer geplatzten Leitung hervor. Was das im häuslichen Bereich bedeutet kann man sich kaum vorstellen. Druckverband – Notaufnahme im Krankenhaus – viermal ohne Betäubung nähen! Meine arme Frau! Und dann die viele Tabletten. Starke Schmerz- und Beruhigungsmittel. Gotte sei Dank brachte dann eine Säuberung der Wunden mit einem Ultraschallgerät eine gewisse Linderung. Doch kaum zu glauben, das Gerät war nur geliehen. Eine zweite Säuberung war nicht möglich und nun sollte der Leser besonders aufpassen: „ In ganz Berlin“ gab es kein weiteres Gerät mehr! Also reisten wir dem Gerät nach und wohin? Nach Wriezen. Kennen Sie nicht? Sollten Sie aber, wenn Sie Wunden zum säubern haben. Es liegt dicht an der polnischen Grenze, bei Bad Freienwalde. Besonders schön ist es, wenn man im Winter bei Schnee und Eis für zwei Stunden mit dem Auto unterwegs ist. Aber es lohnt sich! Wir haben dort die eine einmalige Oberärztin kennengelernt, die jeden Tag die Wunden meiner Frau persönlich behandelt hat. Sie gab uns den Rat, keinen Chirurgen mehr an die Wunde zu lassen und die Wunden behutsam zu pflegen. Mit diesen Empfehlungen wurde meine Frau zum Weihnachtsfest 2009 entlassen. Es war der 23. Dezember und wer sollte uns helfen?

Unsere Nachbarin hatte uns von einer Wundschwester erzählt. Doch wie sollte man an den Weihnachtsfeiertage auf Hilfe hoffen dürfen?persoenlicher-krankenbericht-2

Da trat „unser“ Weihnachtsengel „Vasi“ in Erscheinung und sagt: „ Fürchten Sie sich nicht, ich helfe Ihnen natürlich“. Das macht nicht jeder an den Weihnachtsfeiertagen. Sie versorgte die noch offenen Wunden meiner Frau und gab uns Hoffnung, dass am Ende 2010 die Wunden abgeheilt sein werden. Nun kam viel Geduld auf uns zu und die benötige heute noch. Aber sie hatte Recht. Die beiden Beine meiner Frau sehen noch immer traurig aus. Daran werden wir uns auch gewöhnen müssen. Aber sie ist schmerzfrei. Die Wunden sind geschlossen und wir können wieder auf unsere geliebte Insel Fuerteventura reisen und uns fast frei in Europa bewegen. Ein schöner Erfolg! Die Verbandsmaterialien sind unsere ständigen Begleiter.

Mit herzlichen Grüßen von Haus zu Haus,
Ihre Renate und Georg Kremer